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19. Week #2 - kleines Update, unser Reiseplan und ganz viel Fast Food

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Kurzurlaub zu den Pictured Rocks Hello! Es sind ja schon wieder fast zwei Wochen vergangen, deshalb dachte ich mir, ich könnte doch mal ein kleines Update geben, was wir alles gemacht haben. Erstmal kann ich sagen, dass ich die tollste Gastfamilie der Welt habe. Für Sie bin ich einfach schon Teil der Familie.   Wie geht es mir?  Mir geht es super gut. Ich bin total glücklich hier und bin froh, dass ich mich dafür entschieden habe, ein Auslandsjahr zu machen und von Tag zu Tag bin ich mir meiner Entscheidung sicherer.  Wie ist meine Gastfamilie?  Wie schon gesagt ist meine Gastfamilie unglaublich nett und ich könnte mir keine bessere für mich vorstellen. Ich liebe vor allem auch die Hunde. In meiner Gastfamilie kann ich mich so zeigen, wie ich bin. Sie verstehen meinen Sarkasmus und haben mich direkt als festes Mitglied ihrer Familie wahrgenommen. Sie versuchen alles um dieses Jahr für mich unvergesslich zu machen. Was habe ich in den Tag...

17. Kleinere Komplikationen aka Flug

Am 3. August habe ich um 12:30 Uhr mit vollbepackten Koffern mein Zuhause verlassen. Mit dem Auto ging es Richtung Bahnhof. Nach einem Zwischenstopp im örtlichen McDonalds (Vorbereitung für Amerika) ging die Reise weiter nach Düsseldorf. Wir kamen nach einigen sehr nervigen technischen Schwierigkeiten des Zuges am Flughafen an. Dort traf ich auch schon die ersten Mitreisenden meiner Organisation. Nach dem Check-In ging es auch ganz schnell los. Wir gingen zum Security Check, machten ein letztes Bild, eine schnelle Umarmung und ich war hinter einer Glaswand verschwunden. Mein Auslandsjahr ging also los. Ich war so aufgeregt als ich im Flugzeug war, noch aufgeregter war ich bei den wirklich sehr starken Turbulenzen während des Fluges. Eigentlich wollte ich auf dem Flug schlafen... Um 7 Uhr sind wir in Frankfurt angekommen - Ich habe noch nie so viel Geld für eine Laugenstange ausgegeben wie an diesem Flughafen.  In Frankfurt trafen wir die restlichen YFU-Austauschschüler, die im ...

13. Erste Abschiede

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Es ist so ein unfassbar komisches Gefühl sich von seinen liebsten Menschen zu verabschieden. Ich erlebe die letzten Momente mit den Menschen, die mir wichtig sind. Und auf einmal ist alles vorbei, aber eben nicht ganz vorbei. Ich komme ja wieder in einem Jahr. Aber meine Welt hier wird nicht stehen bleiben. Wenn ich wieder komm ist doch alles anders, aber auch irgendwie gleich. Und hinter den Abschiedsgefühlen versteckt sich ja, auch nicht gerade unauffällig, die Vorfreude und die Nervosität.  Ich geh das letzte Mal Eis essen, gucke das letzte Mal meine Lieblingsserie im Fernsehen, gehe zum letzten Mal ins Theater,... Jetzt sollte ich das aber vielleicht auch so sehen: bald werde ich das erste Mal im neuen Bett schlafen, mein erstes amerikanische Frühstück essen, das erste Mal die Highschool besuchen, das erste Mal mit einem gelben Schulbus fahren,... Das wird schon eine ganz verrückte Zeit werden und ich weiß, dass in Deutschland meine Familie und meine Freunde auf mich w...

12. Nur noch 7 Tage...

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Hallo ihr Lieben, es sind wirklich nur noch 7 Tage, bis es endlich losgeht - mein Auslandsjahr. Es ist unglaublich wie schnell die Zeit doch vergangen ist. Ende Mai des letzten Jahres habe ich mich für das  Parlamentarische Patenschafts-Programm  beworben. Ich habe während der gesamten Bewerbungsphase immer gehofft, dass ich schlussendlich in die USA fliegen darf - erwartet hatte ich es aber nie wirklich. Nach der Bewerbung folgte das persönliche Auswahlgespräch, dann die Zusage, dass ich eine Runde weiter gekommen sei. Ich stellte mir vor, wie es wohl sein würde, ein Jahr in den USA zu verbringen und ein nahezu vollkommen neues Leben zu beginnen. Zuhause redete ich von nichts Anderem mehr und malte mir in meinen Gedanken mein Auslandsjahr aus, obwohl ich noch nicht einmal wusste, ob ich tatsächlich für ein Jahr nach Amerika fliegen würde. Mein Traum von einem Jahr USA rückte immer näher und näher an die Wirklichkeit heran. Im Februar diesen Jahres dann die Entscheidung -...

11. Abschiedsbuch

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Bevor ich jetzt direkt mit meinem Buch einsteige, müsste ich wohl noch kurz den Begriff vom Abschiedsbuch klären. Ein Abschiedsbuch ist ein Buch (wer hätte das gedacht?) welches man vor seinem Abflug an seine Freunde weitergibt, welche da eine "letzte Botschaft" hinterlegen können. Der Trick bei der Sache ist, dass man die Einträge erst beim Flug lesen darf. Tränen sind da vorprogrammiert. Heute werde ich mal mein kleines Abschiedsbuch vorstellen! Ich habe bei einem Ausflug in die Niederlande ein quadratisches Blankobuch gekauft, sollte es mal zu dem Fall kommen, dass ich es mal brauche (ich bin ein kleiner Schreibwarenmessi). Es hat leider kein Gummi gehabt, womit man es zumachen konnte, aber das war mir zu dem Zeitpunkt egal ( jetzt ist es ein kleines Problem...) Weil diese schwarze Lederoptik irgendwie traurig aussah, habe ich die Vorderseite mit kleinen Bildern aus dem Internet verziert, die mich irgendwie an Amerika erinnert haben. Um die zu fixieren habe ich e...

10. Flugtermin, Visum, Countdown

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Hey ihr Lieben, Ich wollte euch einfach mal auf den neusten Stand bringen!  Also viel Spaß! Flugtermin Also das war bei mir ja eine ganz schwere Geburt! Seit Mitte Juni hatte ich schon meinen Flugtermin am 24.08. Das ist ja auch schön und gut, wenn es da denn nicht die umfangreichen Reisepläne meiner Gastfamilie gäbe. Meine Gastmutter hat sofort YFU USA kontaktiert und gefragt ob es möglich wäre den Termin auf den 3. Augst vorzuverlegen. Das hat dann auch irgendwie nach einer zittrigen Woche funktioniert (am 3. Juli), was uns alle sehr erleichtert hat! Puh!  Das Gute daran ist, dass ich in Amerika 5 Wochen abenteuerliche Ferien mit meiner Gastfamilie habe, das schlechte war in diesem Moment dass meine Zeit von 54 Tagen auf genau 30 Tage geschrumpft ist. Das war so, als würde die Zeit um 3 Wochen nach vorne gerückt werden. Das war ein echt komisches Gefühl zu wissen, dass man genau in einem Monat schon im Flugzeug sitzt. Jetzt sind es gerade mal 10 Tage bis zum Abflug......

7. Wieso ich ein Austauschjahr machen möchte

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Ich dachte, es interessiert euch vielleicht, wie das ganze eigentlich angefangen hat. Also.. viel Spaß! Ich habe immer sehr viel von den USA gehört oder auch in Filmen gesehen. Dabei ging es meistens um den "School Spirit" und den typischen "American Way of Life". Auch in der Schule haben wir dann das Thema USA bekommen. Naja, wie soll ich sagen - Da war es um mich geschehen. Als mein Lehrer eines Tages die Möglichkeit erwähnt hat, ein Auslandsjahr zu machen, war ich direkt Feuer und Flamme. Jedoch kam auch der Preis zur Sprache und meine Freude wurde getrübt. Zu der Zeit war ich ungefähr 11 Jahre alt und wusste noch gar nicht von der Möglichkeit, ein Stipendium zu bekommen. So wirklich angefangen hat das ganze dann vor zwei Jahren, am Anfang der 8. Klasse. Es war November, als in unserer Klasse Einladungen zu einem Infoabend bezüglich eines Auslandsjahres verteilt wurden. Ich habe mir also meine Mutter geschnappt und bin zu dem Termin erschienen. Insgesamt war de...

5. Erwartungen und Vorfreude

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Ich wollte einfach mal etwas über die Themen Erwartungen, Vorfreude und die Wartezeit bis zum Abflug schreiben. Erwartungen  Bei vielen ist es ja so, dass sie einen Wunschstaat haben, eine Vorstellung der "perfekten" Gastfamilie und des "perfekten" Auslandsjahrs. Ich gehöre zu den Menschen, denen es wirklich völlig egal ist, in welchen Staat sie kommen. Ganz ehrlich - ich habe mir noch nie wirklich Gedanken darüber gemacht, wo ich hin möchte. Für mich wäre es einfach nur toll zu wissen, dass ich irgendwo bin. In letzter Zeit bekommen so viele Leute schon ihre Gastfamilie und sagen immer, was für ein unglaubliches Gefühl das sei. Meine beste Freundin hat auch gesagt "Jetzt kann sie sich so richtig freuen. Sie weiß, dass sie ein Jahr sicher irgendwo ist- in einer Familie, die super zu ihr passt. Man empfindet auf einmal eine völlig neue Vorfreude". Ich freue mich natürlich mega für sie, vor allem weil sie sich so gut mit ihrer Gastfamilie versteht, aber ...